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Cocktail-Klassiker - Tequila Sunrise

von Lukas Müller
© Ebam
Der fruchtig-süße Cocktail ist genau der richtige Drink für alle, die auf Tequila stehen, aber ihn in Maßen gut gemixt genießen wollen.
Cocktail-Klassiker Tequila Sunrise
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Der Tequila Sunrise mit dem charakteristischen Farbverlauf von gelb zu orange hat seinen Ursprung in Mexiko. Angeblich wurde in der Bar einer Rennbahn von Agua Caliente in den frühen 1920ern eine Version mit Tequila Grenadine, einer hausgemachten Zitronenlimonade und Crème de Cassis ausgeschenkt. Nach Ende der Prohibition brachten Reisende den Tequila Sunrise mit in die USA. Selbst gemachte Limonade und Cassis waren dort allerdings nicht wirklich zu bekommen. Dafür gab es vor allem in Kalifornien viele Orangen, die als Ersatz verwendet wurden. Die Grenadine als Alternative zu Cassis kam erst in den 1970ern dazu. Bobby Lozoff und Billy Rice kreierten in ihrer Bar „The Trident“ diese moderne Interpretation des Tequila Sunrise. Im Jahr 1972 fand dort die Kickoff- Party zur Tour der Rolling Stones statt, und Mick Jagger fand großen Gefallen an dem Cocktail-Klassiker. So sehr, dass er ihn während der kompletten Tour in den USA bekannt machte.

Wichtig beim Mischen des Cocktails ist natürlich der beliebte Farbverlauf. Unten rot, vom Grenadine-Sirup, und obenauf der frisch gepresste gelbe Orangensaft. Den Effekt erhält man ganz einfach, indem man den schweren Sirup zuerst in ein passendes Highball- oder Hurricaneglas voller Eiswürfel gibt. Anschließend werden alle restlichen Zutaten auf Eis geshaked und dann ins Glas abgeseiht. Für den verlaufenden Effekt zwischen den Farben kann man den Drink einmal kurz umrühren, sofern das nicht von allein beim Eingießen geschieht. Mit einer Orangenscheibe und einer Kirsche garniert, sorgt der frische fruchtige Drink direkt für ein sonniges Urlaubsgefühl.

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Lukas Müller
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